Kulturelle Apologetik – Joe Baer

In seinem Vortrag „Kulturelle Apologetik“ zeigt Pastor Joe Baer vom ICF Herrenberg anhand von sieben Thesen auf, warum Deutschland diese Form der Apologetik benötigt. Er ist überzeugt, dass Deutschland ein Missionsland ist und wir in einer postchristlichen Zeit leben. Der Pastor zeigt u.a. auf, was das größte Hindernis für den christlichen Glauben in unserer Gesellschaft ist, was unsere Kultur prägt, warum unsere Gesellschaft so tickt, wie sie tickt, und welche Rolle „Die Eiskönigin“-Figur Elsa dabei spielt. Außerdem macht er deutlich, dass auch Christen Kulturelle Apologetik benötigen.
Warum kulturelle Apologetik heute so wichtig ist – Im Gespräch mit Joe Bear

In diesem Gespräch spricht Dr. Markus Till mit Pastor Joe Baer vom ICF Herrenberg über dessen Werdegang und seine Gemeinde. Joe erzählt, wie er Christ geworden ist und warum er ein Theologiestudium aufgenommen hat. Er erläutert, was das „ICF“ ist, und gibt Einblick in die Arbeit seiner Gemeinde in Herrenberg. Zudem spricht er über seinen Herzschlag für die Gemeinde Jesu und erklärt, warum die kulturelle Apologetik in seinen Augen im 21. Jahrhundert so wichtig ist.
„Grau ist alle Theorie aber entscheidend is’ auf’m Platz!“ – Leuchtturm-Gemeinden geben Orientierung – Ulrich Parzany

In Hebräer 11,25 ist von Menschen die Rede, die die Gemeinde verlassen haben. Das hat sich bis heute leider nicht geändert. Christen verlassen ihre Gemeinden aus den unterschiedlichsten Gründen. In seinem Vortrag „‚Grau ist alle Theorie aber entscheidend is’ auf’m Platz!‘ – Leuchtturm-Gemeinden geben Orientierung“ plädiert der Pfarrer und Evangelist Ulrich Parzany für die Ortsgemeinde. Er zeigt auf, warum es für einen Jesusnachfolger unerlässlich ist, Teil einer Gemeinde zu sein, und warum es nicht ausreicht, geistliche Nahrung allein aus YouTube-Predigten zu beziehen. Parzany macht deutlich, inwiefern der Individualismus bereits viele Gemeinden durchdrungen hat und auf welche Kriterien man bei der Suche nach einer Gemeinde achten sollte. Der Vortrag wurde auf der vergangenen offen.bar LIVE-Konferenz im Forum Wiedenest aufgezeichnet.
Vor allem Spiel und Spaß? Das Evangelium als Zentrum und Alleinstellungsmerkmal christlicher Jugendarbeit – Samuel Stolz

Christliche Gemeinden möchten junge Menschen erreichen. Viele erhoffen sich ,mit tollen Angeboten wie Public Viewing während einer Fußball-WM oder gemeinsamen Grillen diese Zielgruppe zu erreichen. Doch sind solche Angebote eine Garantie dafür, dass junge Menschen kommen – und vor allem, dass sie bleiben? Welchen Stellenwert hat das Evangelium bei den Jugendtreffen? Diese und weitere Fragen beleuchtet der Jugendpastor Samuel Stolz von der FeG München-Mitte beleuchtet in seinem Vortrag „Vor allem Spiel und Spaß? Das Evangelium als Zentrum und Alleinstellungsmerkmal christlicher Jugendarbeit“. Er berichtet von seinen eigenen Erfahrungen und macht deutlich, dass christliche Jugendgruppen etwas zu bieten haben, was keine andere Jugendgruppe auf der Welt zu bieten hat.
Gesetz oder Evangelium? Wie christliche Kinder- und Jugendarbeit gelingen kann

In diesem offen.bar-Gespräch spricht Pastor Matthias Lohmann mit Samuel Stolz, Jugendpastor der FeG München-Mitte, über dessen geistlichen Werdegang und seine Leidenschaft für die Kinder- und Jugendarbeit. Samuel erzählt, wie es in seiner Theologie zu einem Umdenken, hin zu einem christuszentrierten Denken kam. Er erläutert, ob es eine biblische Berechtigung für Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde gibt, ob es am Sonntag einen Kindergottesdienst geben sollte und zeigt die zwei Extreme auf, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen häufig vorzufinden sind. Zudem erklärt er, wie sich eine evangeliumszentrierte Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde etablieren lässt.
„Die Bethel-Enthüllungen und was wir daraus lernen können“ – Dr. Markus Till

In den letzten Monaten haben schwere Skandale die christliche Welt erschüttert – besonders im charismatischen Bereich rund um die Bethel Church in Redding, USA. In seinem Vortrag „Die Bethel-Enthüllungen und was wir daraus lernen können“ zeigt Dr. Markus Till den Betrug, die falschen Prophetien und die Vertuschung innerhalb der Gemeinde auf. Markus, der selbst positiv durch die charismatische Bewegung geprägt wurde, benennt vier Probleme in der Gemeindekultur, die solchen geistlichen Missbrauch begünstigen. Mit seinem Vortrag möchte er den Gemeinden in Deutschland dabei helfen, sich anhand der Bibel selbst zu prüfen, um solchen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Sind unsere Gemeinden wirklich gesünder unterwegs – oder drohen uns ähnliche Gefahren? Ein wichtiger Beitrag für alle evangelikalen Christen, die nach Wahrheit, Heiligung und echter geistlicher Frucht streben.
Das Gespräch: „Schrifttreue oder Gesetzestreue? Verhalten in Minderheitensituationen“ – Mit Dr. Markus Till, Dr. Heinrich Derksen und Ulrich Parzany

In diesem Gespräch unter dem Titel „ Schrifttreue oder Gesetzestreue? Verhalten in Minderheitensituationen“ spricht Dr. Markus Till mit Pfarrer Ulrich Parzany und Dr. Heinrich Derksen über ihre Erfahrungen mit Ablehnung und Anfeindungen aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus. Darf in Deutschland noch alles gesagt werden? Warum schweigen viele Christen in unserem Land bei Glaubensthemen oder ethischen Fragen? Ist die Christenheit in unserem Land womöglich verwöhnt? Was zeigt uns der Fall des Pfarrers Olaf Latzel? Dies sind nur einige der Fragen, die in dieser Gesprächsrunde diskutiert werden. Das Gespräch wurde auf der vergangenen offen.bar LIVE-Konferenz aufgezeichnet.
„Allversöhnung oder Gericht? Von heilsamer Verzweiflung und göttlicher Gnade“ – Dr. Martin P. Grünholz

Versöhnt Gott am Ende alle mit sich selbst? Mit anderen Worten: Gibt es eine sogenannte Allversöhnung? Oder wird es ein Gericht mit einem doppelten Ausgang geben, bei dem ein Teil der Menschen in die ewige Gemeinschaft mit Gott eingeht, während der andere Teil ewig von Gott getrennt ist? Auf diese Fragen möchte der Vortrag von Dr. Martin P. Grünholz mit dem Titel „Allversöhnung oder Gericht? Von heilsamer Verzweiflung und göttlicher Gnade“ eine Antwort geben. Deutlich wird: Diese Fragen behandeln keine Nebenthemen, sondern sie sind existenziell. Sie haben ganz viel mit unserem Leben, unserer Sehnsucht, unserer Hoffnung und unserem Verhalten zu tun. Ein herausfordernder Vortrag, der auf der zurückliegenden offen.bar LIVE-Konferenz aufgezeichnet wurde.
„Die skandalös erlösende Botschaft vom Zorn Gottes“ – Dr. Markus Till

Was bedeutet es eigentlich, wenn wir sagen: Jesus ist unser Retter? Wovor müssen wir überhaupt gerettet werden? In seinem Vortrag „Die skandalös erlösende Botschaft vom Zorn Gottes“ zeigt Dr. Markus Till das Wesen des Evangeliums von Jesus Christus auf. Anhand zentraler Bibelstellen aus dem Römerbrief, dem Alten Testament und den Worten Jesu selbst macht er deutlich: Die Rettung durch Jesus Christus bedeutet vor allem Rettung vor Gottes Zorn und dem kommenden Gericht. Der Vortrag lädt dazu ein, das Kreuz in seiner Tiefe zu ergreifen, die Heiligkeit Gottes ernst zu nehmen und die Erlösung durch Jesus in ihrer ganzen Dimension zu erfassen. Eine Botschaft, die herausfordert, erschüttert, aber zugleich Hoffnung schenkt.
„Gottes Wort – Maßstab und Mitte in einer pluralistischen Welt“ – Dr. Heinrich Derksen

In seinem Vortrag „Gottes Wort – Maßstab und Mitte in einer pluralistischen Welt“ verdeutlicht Prof. Dr. Heinrich Derksen die Bedeutung und Schönheit der Bibel. Wir leben in einer pluralistischen Zeit, mit unterschiedlichsten Weltanschauungen. Es scheint, als gäbe es keine verbindliche Wahrheit mehr, alles ist relativ. Wie kann also die Bibel, das Wort Gottes, in solch einer pluralistischen Welt Autorität beanspruchen? Der Rektor des Bibelseminar Bonn macht deutlich, dass Menschen, Mächte, Ideologien und Systeme kommen und gehen, Gottes Wort jedoch bleibt. Nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Gemeinde Jesu braucht Gottes Wort wieder im Zentrum. Ein herausfordernder, ermutigender und wichtiger Vortrag für unsere Zeit!